Planet DMC

News and tidbits from the travel industry

Category: FAZ (Page 1 of 7)

Sarawak: Warte, bis es dunkel wird

😲Žiga Sancin

Reise zu den Kleinen Antillen: Die weiße Pracht

Was aber ist es, was Anguilla so anziehend macht? Es muss diese unaufgeregte, fast heitere Form von Abgeschiedenheit sein. Sie ist wie ein Geheimnis, das man mit Freunden teilt und vielleicht auch mit Fremden, die man sympathisch findet, sonst aber lieber für sich behält. Wie ein verstecktes Lieblingslokal, eine einsame Badestelle, ein Fleckchen im Wald, an dem Steinpilze wachsen. Etwas, das man nicht mit allen teilen möchte. Orte wie Anguilla bieten, ohne dem Zeitgeist nachzulaufen, eine Reduzierung, die sehr zeitgemäß wirkt. Die Dinge des Lebens. Vom Einfachen das Beste. Das mögen Schlagwörter sein, aber es sind auch Reduzierungen, die dem reizüberfluteten Großstadtmenschen des 21. Jahrhunderts immer reizvoller erscheinen.Christian Eichler (FAZ)

Salomonen-Inseln: Tauchen zwischen Weltkriegs-Wracks

🏖Žiga Sancin

Heliskiing im Kaukasus: Wo die Grenzen wirklich Grenzen sind

Rund um den georgischen Ort Kasbegi gibt es phantastische Berge, feinsten Pulverschnee und sogar ein luxuriöses Designhotel mit Hubschrauberlandeplatz. Skilifte und Pisten gibt es keine, und daher fliegt der Heli auf bis zu 3000 Meter Höhe, setzt dort eine Gruppe Wintersportler ab und donnert dann hinunter ins Tal, um die Gruppe dort wieder aufzusammeln und zum nächsten unberührten Tiefschneehang zu fliegen. In der Einsamkeit dieses fernen Hochgebirges schwingt man dann durch den glitzernden Schnee, bis die Oberschenkel brennen – und jauchzt, bis die Stimmbänder versagen.Andreas Lesti (FAZ)

Schlemmen statt Skifahren: Einmal Hochgebirgshummer mit Almaustern, bitte

Courchevel mag der vornehmste Skiort Frankreichs sein, ein französisches St.Moritz ist es aber nicht, keine Manege der Eitelkeiten voller Glitzer, Glamour und prunksüchtiger Grandhotels, sondern eine nonchalante Mischung aus Reichtum und Bodenständigkeit, Luxus und Lokalpatriotismus, klandestiner Dekadenz und uniformem Chalet-Stil. Die Haute Bourgeoisie der Grande Nation verbringt hier geschlossen ihren Winterurlaub, auch all die notorischen Schönen und Berühmten sind da, wollen aber lieber unerkannt bleiben, und selbst die neureichen Slawen passen sich der diskreten Tonlage an.Jakob Strobel y Serra (FAZ)

Zu viele Touristen: Den Berlinern reicht’s

Sie kommen mit Billig-Airlines. Sie schlafen für ein paar Euro im Hostel. Sie kaufen bei internationalen Modeketten nichtnachhaltigen Ramsch. Sie trinken Bier am Spätkauf. Und sie fliegen Sonntagabend wieder ab. Der Stadt haben sie ein wenig Krach gebracht, viel Gedränge am Alex und vielleicht eine Urinlache in einem Friedrichshainer Hauseingang. Mehr nicht.Thomas Lindemann (FAZ)

Singapur im Wandel: Jetzt ein Schwimmbad!

Der derzeit beste Stop-Over der Welt.Barbara Liepert (FAZ)

Business Class: Hier bin ich Mensch, hier darf ich’s sein

Der größte Luxus für alle Bildungs-, wenn auch nicht alle Buchungsklassen bei Qatar Airways ist aber ein denkbar simples, menschliches Bedürfnis: Als Qsuite-Gast isst man dann, wenn man Hunger hat, und nicht dann, wenn es die Dramaturgie des Fluges den Passagieren vorschreibt. Ein Wink an das Personal genügt, und schon stehen ein orientalisches Kerzenimitat mit Arabeskenmuster und drei verschiedene Brotsorten auf dem Tisch, ganz so, als wäre man in einem Sterne-Haus.Jakob Strobel y Serra (FAZ)

Rocky Mountains: Vierzehntausend Fuß über den Dingen

Eine Wanderung zweier Männer hatte vor über hundert Jahren den Umweltschutzgedanken vorangebracht: John Muir und Präsident Roosevelt durchstreiften das Yosemite Valley. Muir überzeugte Roosevelt, das Valley zum Nationalpark hochzustufen. Grundgedanke ist, dass die Schutzgebiete nicht dem Staat gehören – sondern seinen Bewohnern. Wie eben auch der Staat seinen Bewohnern gehört; und nicht Einzelnen, die daraus Profit schlagen wollen. Die Befürchtungen, dass die Naturschätze unter Trump angegriffen werden, sind groß.Barbara Schaefer (FAZ)

Sechzig Jahre Economy Class: Ziehen Sie den Bauch ein!

Die „Economy“ wurde ein großer Erfolg. 1958 flogen erstmals mehr Passagiere über den Atlantik, als mit dem Schiff fuhren. Und seit den 1970er Jahren, mit Aufkommen der Jumbojets, ist Fliegen zum Massenphänomen geworden. Die drakonischen Produktvorschriften der Pionierzeit wurden bald bedeutungslos. Fast alle der für 2018 weltweit erwarteten 4,3 Milliarden Flugpassagiere fliegen Economy. Heute finden wir nichts dabei, an Bord für unser Sandwich zu bezahlen, wenn dafür der Flugpreis günstig ist. Und Delikatessen genießt man lieber anderswo.Andreas Spaeth (FAZ)

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