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News and tidbits from the travel industry

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Träume vom Überschall: Amerika und die Machbarkeit

In den Vereinigten Staaten wird das Scheitern der eigenen Überschallpläne immer noch vielfach als nationale Schmach empfunden. Am Ende gelang es nur der Concorde als technischem Wunder der Sechziger, bis 2003 im Liniendienst zu stehen, ein finanzielles Desaster war aber auch sie.Andreas Spaeth (FAZ)

Montreal: So long, Leonard

Er starb vor vier Jahren, aber manchmal scheint es in den engen Straßen Montreals, als sei er, die Wärme seiner Stimme immer noch da. Montreal vermisst ihn wie einen guten Geist, der in all der Kälte und Absurdität Wärme versprach oder Trost über ihr Fehlen – oder wenigstens ein gesteigertes Bewusstsein für die flüchtigen Momente des Glücks und des Trosts, die niemals von Dauer zu sein schienen.Harold von Kursk (FAZ)

Hohe Tauern: Bis ans Ende der Welt

Kees heißen Gletscher in diesem Teil Österreichs, abgeleitet von chés, dem althochdeutschen Wort für Kälte und Frost. Die Eiszeiten haben die Hohen Tauern über die Jahrtausende hinweg geprägt und ihr heutiges Aussehen gestaltet. Das glaziale Geschiebe mit seinem mitgeschleiften Sand, den spitzen Steinen und dem Geröll modellierten Abhänge und Senken. Es vertiefte die Kerbtäler zu runderen Becken und schuf steile, von Wasserfällen durchzogene Felswände. Frost, Regen und Stürme setzten den aus dem Eisstrom ragenden Bergen zu und meißelten sie zu schroffen Zacken und Zinnen. Aus Mulden und Quelltrichtern wurden Kare, der Moränenschutt ließ Höcker und vertiefende Wannen entstehen. Die ehemals sanfte Urlandschaft veränderte sich zu einem zerklüfteten, schrundigen Höhenzug mit Gletschern, die den Zeiten trotzen.Susanne Schaber (FAZ)

Südkoreanisches Spa: Dem Glück saunah

Jeder sauniert anders, das lernt man im Ausland schnell. Damit eine Sauna-Erfahrung sich exotisch anfühlt, muss also einiges passieren. Willkommen im Jjimjilbang, dem traditionellen koreanischen Badehaus: Früher war es die Gemeinschaftsdusche fürs ganze Viertel, heute ist es auch für Touristen mit kleinem Budget mehr als eine Sauna, weil man in den Schlafsälen günstig übernachten kann. Aber das ist nur die volkstümliche Variante; inzwischen hat sich auch eine edle Spa-Version des Jjimjilbang entwickelt. Der wesentliche Punkt bleibt gleich: Man schwitzt angezogen.Julia Bähr (FAZ)

Bundesregierung: Reisewarnung soll für 31 Länder aufgehoben werden

Also sprach Zarathustra. 😁Žiga Sancin

Taiwan: Die Götter hätten uns keinen anderen Rat gegeben

Der Taipei 101 ist der ganze Stolz Taiwans und sollte es für alle Zeiten bleiben, als er 2004 als höchstes Hochhaus der Welt eröffnet wurde: eine Siegessäule der Willenskraft im Erdbebenland, an deren Spitze die Ingenieure eine sechshundertsechzig Tonnen schwere, frei bewegliche Stahlkugel aufgehängt haben, um den Turm bei Erdstößen zu stabilisieren; und ein 508 Meter messendes Triumphfanal in Form eines stilisierten Bambus, das die Überlegenheit der Hochtechnologie-Nation Taiwan gegenüber dem Parvenü vom Festland für jeden sichtbar machen sollte.Jakob Strobel y Serra (FAZ)

Ecuadorianische Spitzenküche: Das Wunder von Quito

Die schlimmsten Gäste, klagt Daniel Maldonado vom Restaurant „Urko“, seien mächtige Unternehmer aus der Geschäftsmetropole Guayaquil, die sich über die kleinen Portionen lustig machten.Kolja Reichert (FAZ)

China: Bärchenstunde im Reich der Mitte

Nur 72 Stunden ist ein Großer Panda paarungsbereit – im Jahr. Ansonsten sind sie strenge Einzelgänger. Panda-Forscher, so lernt man in Chengdu, versuchen der schon sprichwörtlichen Sex-Muffeligkeit der Tiere Herr zu werden und bauen auf die angeblich stimulierende Wirkung von Panda-Pornos, also Filmchen von kopulierenden Bären.Alex Westhoff (FAZ)

Sarawak: Warte, bis es dunkel wird

😲Žiga Sancin

Reise zu den Kleinen Antillen: Die weiße Pracht

Was aber ist es, was Anguilla so anziehend macht? Es muss diese unaufgeregte, fast heitere Form von Abgeschiedenheit sein. Sie ist wie ein Geheimnis, das man mit Freunden teilt und vielleicht auch mit Fremden, die man sympathisch findet, sonst aber lieber für sich behält. Wie ein verstecktes Lieblingslokal, eine einsame Badestelle, ein Fleckchen im Wald, an dem Steinpilze wachsen. Etwas, das man nicht mit allen teilen möchte. Orte wie Anguilla bieten, ohne dem Zeitgeist nachzulaufen, eine Reduzierung, die sehr zeitgemäß wirkt. Die Dinge des Lebens. Vom Einfachen das Beste. Das mögen Schlagwörter sein, aber es sind auch Reduzierungen, die dem reizüberfluteten Großstadtmenschen des 21. Jahrhunderts immer reizvoller erscheinen.Christian Eichler (FAZ)

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